Viadukt

Neue Aufgaben für Viadukt e.V.

  • Posted on: 24 March 2026
  • By: Johannes

Das Chemnitzer Viadukt ist erhalten worden! Ertüchtigt dient es seit über einem Jahr dem Eisenbahnverkehr. Es ist ein (großes) Kleinod der Ingenieurbaukunst, über das wir uns jedes Mal freuen, wenn wir dort vorbei kommen. Zudem ist auch das Umfeld recht attraktiv geworden - die mittelschweren Ärgernisse (Zaun, Versiegelung!) wollen wir an dieser Stelle nicht thematisieren. Die Deutsche Bahn muss das Viadukt weiter erhalten und betreiben. Was hat Viadukt e.V. denn jetzt noch zu tun?
Nun, es ist nicht so, dass es rund um das Thema Viadukt nicht noch einiges zu tun gäbe, vor allem um das Viadukt im Bewusstsein der Chemnitzer und ihrer Besucher präsent zu halten. Das wäre eigentlich für eine Freizeitbeschäftigung und einen kleinen Verein Aufgabe genug ...

Seit dem vergangenen Herbst machen wir uns trotzdem Gedanken, was wir mit unseren Erfahrungen, die wir im Kampf um das Viadukt  gesammelt haben, noch für Chemnitz tun können. Gefährdete Industriebauten gibt es in unserer Stadt genug. Zum Viadukt-Fest im vergangenen September hatten wir eine kleine Auswahl vorgestellt. Und nach wie vor bleibt unser Interesse an den Zeugnissen der Industrialisierung weiter bestehen. Zeitgleich ist aber das Thema Schauspielhaus, dank der Initiative "C the closed", in der Öffentlichkeit immer stärker und drängender in den Vordergrund getreten. Als die ersten Gerüchte auftauchten, dass die Theater Chemnitz oder die Stadt vielleicht das Interesse am Schauspielhaus am Park der Opfer des Faschismus verloren haben, wurden wir verschiedentlich darauf angesprochen, ob wir uns nicht auch dafür engagieren könnten. 

Bei der Frage um den Erhalt des Schauspielhauses bzw. der Frage nach dem Standort für ein Theater treffen wieder die Fragen des Denkmalschutzes und der Stadtentwicklung zusammen. Zusätzlich bestehen Zwänge, die aus dem Theaterbetrieb resultieren, Finanzierungsprobleme etc. pp. Die Summe der Probleme und Fragestellungen, die diskutiert werden, ist nicht kleiner als beim Viadukt und manches kommt einem auch bekannt vor. In der bewährten Zusammenarbeit mit dem Stadtforum haben wir deshalb, begonnen uns mit dem Thema zu beschäftigen. Als erstes Ergebnis, haben wir ein Papier entworfen, in dem in acht Thesen Argumente für den Erhalt des Schauspielhauses am alten Standort vorgestellt wurden.

In der Zwischenzeit hat die Stadtverwaltung und die Theaterleitung nun das Tempo etwas angezogen. In verschiedenen Veranstaltungen wird für einen Neubau auf dem Gelände des Spinnereimaschienenbaus in der Altchemnitzer Straße geworben. Die Einwerbung von Millionen aus der Infrastrukturförderung des Bundes auch für das Theater steht im Raum. Noch besteht die Möglichkeit kritische Fragen zu stellen. Wir haben einen Vorstoß gewagt und einen Brief an den Oberbürgermeister und die Stadtverwaltung geschrieben und um die Antwort auf die drängendsten Fragen gebeten. Diesen offenen Brief haben wir den Fraktionen des Stadtrates zur Kenntnis gegeben und werden auch die Medien davon unterrichten. Wir werden die Fragen und bei Gelegenheit auch eventuelle Antworten an dieser Stelle veröffentlichen.

Weiterhin planen wir, uns auch selbst mit Veranstaltungen an der Diskussion und Meinungsbildung zu beteiligen. Auch darüber werden wir hier berichten. Das Theater ist außerordentlich wichtig für die Stadtgesellschaft und wir würden uns über Interesse an unserer Arbeit und gegebenenfalls Kooperationen mit anderen Initiativen freuen. Nehmt gerne mit uns Kontakt auf!

Einweihungsfeier am Viadukt

  • Posted on: 5 September 2024
  • By: Johannes

10 Jahre Arbeit des Viadukt e.V. und auch mehrere Jahre Arbeit der Bahn an der Erhaltung und Ertüchtigung des Chemnitzer Viaduktes erleben mit der Einweihungsfeier der vollständig sanierten Brücke ihren Höhepunkt. 

Am Sonntag, 8.9.2024 wird die Deutsche Bahn anlässlich des Tages des offenen Denkmals die Einweihung des ertüchtigten Chemnitzer Bahnbogens, mit dem Viadukt als Herz- und Prunkstück, gebührend feiern. Informationen zum Programm mit historischen Sonderzügen und Führungen finden sich auf der Website  https://www.sachsen-franken-magistrale.de/das-projekt/dresden-werdau/chemnitzer-viadukt/aktuelles/tag-des-offenen-denkmals-2024-fuehrungen-und-sonderzuege-am-chemnitzer-viadukt.html.

Damit erlebt die Arbeit des Viadukt-Vereins nach 10 Jahren eine Zäsur, die auch Anlass gibt die Aktivitäten des Vereins Revue passieren zu lassen. An dieser Stelle sollte vor allem die erfolgreiche Rettung des Viaduktes im Vordergrund stehen. Wir sind durchaus stolz, dass wir einen Beitrag zur Bewahrung eines stadtbildprägenden Bau- und Industriedenkmals leisten konnten. Nachdem aber die politische Entscheidung für den Erhalt des Viaduktes gefallen war, hatten die Deutsche Bahn (DB Netz) und die von ihr beauftragen Ingenieurbüros und Baufirmen eine große und schwierige Aufgabe vor sich. Die denkmalgerechte Ertüchtigung einer über 100 Jahre alten, genieteten Stahlbrücke, so dass sie den gewachsenen Anforderungen des Bahnverkehrs der Zukunft für viele Jahre gerecht wird, ist keine Standardaufgabe und sowohl für die Ingenieure als auch für die ausführenden Unternehmen sehr herausfordernd. Aus Sicht des Viadukt-Vereins haben die Beteiligten diese Aufgabe mit dem besten wünschbaren Ergebnis gemeistert und es gibt allen Anlass dazu zu gratulieren. 

Natürlich werden aufmerksame Beobachter auch Veränderungen an der Konstruktion der Brücke feststellen. Von den ursprünglich vier parallelen Brücken und vier Gleisen werden nun die inneren beiden befahren. Dafür wurden die großen Balkenbrücken durch moderne Bauteile ersetzt und die Bögen verstärkt. Dabei wurde sich aber an die ursprüngliche statische Konstruktion einschließlich der Lagerung gehalten. Die Brücke hat außerdem eine moderne Fahrbahndecke aus Beton erhalten, was eine Reduzierung der Lärmentwicklung und damit einen Verzicht auf Lärmschutzwände zur Folge hatte.

Die vielen weiteren Herausforderungen, die während der Bauzeit zu Tage traten (und sicher so zahlreich waren, dass wir nicht einmal annähernd eine Ahnung von deren Komplexität haben), können hier nicht aufgezählt werden. Die Projektleitung der Bahn wird bestimmt mit Stolz und Freude davon am Tag des offenen Denkmals berichten.

Der Tag wird sicher bei manchen Beteiligten auch Anlass zu einer kritischen Rückschau geben, denn nicht alles Ziele des Viadukt e.V. konnten erreicht werden. Aber diese Betrachtung werden wir gesondert führen und freuen uns zunächst einmal darauf, dass Chemnitz jetzt sein Viadukt zurück hat!  

ICOMOS und TICCIH setzen sich für den Erhalt des Viaduktes ein

  • Posted on: 23 March 2016
  • By: Johannes

Zwei bedeutende internationale Denkmalschutzorganisationen haben sich anlässlich des Planfeststellungsverfahrens gemeinsam mit dem Bund Heimat und Umwelt in Deutschland in einem Schreiben an Bahnchef Rüdiger Grube gewandt und an ihn appelliert, die Entscheidung zum Abriss des Viaduktes "zu überdenken und mit allen Beteiligten nach einer Lösung zur Sanierung, zum Erhalt sowie zum Weiterbetrieb des Viaduktes zu suchen". Die Unterzeichner Prof. Dr. Jörg Haspel, Päsident von ICOMOS Deutschland, Dr. Herlind Gundelach, MdB, Präsidentin des Bund Heimat und Umwelt Deutschland und Dipl.-Ing. Norbert Tempel, Präsindent des Deutschen Nationalkommittees von TICCIH, gründen ihren Appell "auf der hohen Bedeutung des Viaduktes, das als herausragendes Zeugnis der Technik- und Industriegeschichte nicht nur ein stadtbildprägendes Monument in Chemnitz in Chemnitz darstellt, sondern im gesamtdeutschen, europäischen und weltweiten Kontext gesehen werden muss."

Die Brücke gehöre neben dem "Blauen Wunder" in Dresden zu den bedeutendsten Eisenfachwerk-Brücken aus der Zeit um 1900 und sei auf der Ebene des Freistaates Sachsen von besonderem Wert. Die Autoren des Briefes schreiben weiter: "In Deutschland sind aufgrund großer Verluste während des Zweiten Weltkriegs und zahlreicher Neubauten nur sehr wenige historische Eisenbahnbrücken in der Bauweise und Konstruktion des Chemnitzer Viadukts erhalten. Das Viadukt aus kombinierter Blechträger- und Fachwerkbogenbrücke in Chemnitz stellt in diesem kleinen erhaltenen Bestand eine konstruktive und gestalterische Besonderheit dar, dessen Kraft und gleichzeitige Eleganz – unter völligem Verzicht auf lediglich schmückendes Beiwerk – seinerzeit von der Dynamik des wirtschaftlichen Lebens zeugte und heute in seiner ästhetischen Faszination nicht nur Fachleute der Industriegeschichte und Denkmalpflege überzeugt, sondern breite Kreise der Bevölkerung zu energischem Engagement für den Erhalt motiviert." 

ICOMOS Deutschland ist das deutsche Nationalkommittee des Internationalen Rates für Denkmalpflege (International Council On MOnuments and Sites). ICOMOS ist die internationale nichtstaatliche Organisation, die sich weltweit für Schutz und Pflege von Denkmälern und Denkmalbereichen und die Bewahrung des historischen Kulturerbes einsetzt. ICOMOS beteiligt sich als Berater und Gutachter an der Arbeit des Welterbe-Komitees und an der Erfüllung der UNESCO-Konvention zum Weltkulturerbe.

TICCIH (The International Committee for the Conservation of the Industrial Heritage) ist die Weltorganisation für den Erhalt und die Vermittlung industriellen Erbes und berät die UNESCO bei der Bewertung industriekultureller Welterbe-Anträge.  

An die Adresse der Deutschen Bahn heißt es weiter: "Die Deutsche Bahn als ein bundeseigenes Unternehmen und größtes Eisenbahnverkehrs- und Eisenbahninfrastrukturunternehmen in Mitteleuropa trägt gegenüber den historischen Bauwerken eine besondere Verantwortung: diese Bauwerke legen Zeugnis ab von der Rolle, die Deutschland im Prozess der Industrialisierung des 19. und 20. Jahrhunderts gespielt hat, ein Prozess, auf dem die Deutsche Bahn heute aufbauen kann. Die Industriebauwerke sind Dokumente ihrer Entstehungszeit und ein unersetzbares kulturelles Erbe, das uns und späteren Generationen die Dimension der historischen Leistung Deutschlands als Industrienation sicht- und begreifbar macht."

Lichtermeer für das Viadukt am Vorabend des Chemnitzer Friedenstages

  • Posted on: 2 March 2016
  • By: Johannes

Am Samstag feiern die Chemnitzer ihren alljährlichen Friedenstag in Gedenken an die Zerstörung ihrer Stadt durch die vom Naziterror ausgelösten allierten Bombenangriffe. Am 5. März 1945 wurde die Chemnitzer Innenstadt fast vollständig zerstört. Der 5. März 1945 brachte nicht nur unermessliches Leid über die Chemnitzer Bevölkerung, an diesem Tag ging auch eine moderne, lebendige Stadt unter. Ein Bauwerk, welches wie durch ein Wunder das Inferno fast unbeschadet überstand, ist der Chemnitzviadukt. Und so ist dieser Viadukt nicht nur ein bedeutendes Baudenkmal der Industriegeschichte sondern auch ein Mahnmal gegen ideologischen Größenwahn und Kriegszerstörung.

Der 5. März hat für den Viadukt noch eine weitere Bedeutung. Vor genau 115 Jahren am 5. März 1901wurde "der neueste Entwurf über den Chemnitzflussviadukt vorgelegt, mit dem der Rat der Stadt Chemnitz einverstanden sei" - die Geburtsstunde der Brücke. 

Aus diesem Grunde möchten wir am Vorabend dieses historischen Datums gemeinsam mit allen Chemnitzern ein Zeichen setzen. Ein Zeichen für gelebte Demokratie, gegen Zerstörung von Identität und gegen technokratische Stadtgestaltung. Deshalb kommt alle am Freitag, den 4. März um 18 Uhr zum Viadukt und lasst uns gemeinsam Kerzen zum Gedenken und zur Mahnung anzünden. Dieses Denkmal darf nicht den finanzgesteuerten Interessen des DB-Konzerns und der Beton-Bauindustrie zum Opfer fallen! Chemnitz hat schon zu viel Bedeutendes verloren!

Wir sehen uns am Freitag. Am Viadukt. 18 Uhr. Bringt einfach eine Kerze mit und setzt mit uns ein Zeichen!

 

Nachtrag:

Herzlichen Dank an alle, die an der Aktion teilgenommen und uns unterstützt haben. Wir danken auch für die vielen Gespräche an diesem Abend, die uns enorm viel Zustimmung zeigten! Ein schöner, stimmungsvoller Abend mit guter Presse gibt viel Kraft zum weitermachen.

Mehr Bilder von der Aktion finden sich in der Bildergalerie.

 

Statement eines Brückenfachmanns zur Diskussion um das Chemnitzer Viadukt

  • Posted on: 1 March 2016
  • By: Johannes

Man muss dem Stadtforum Chemnitz-Viadukt e. V. dankbar sein für das kämpferische Engagement zum Erhalt einiger historischer Eisenbahnbrücken vor Ort.

Die allenthalben seitens einflussreicher Kreise aggressiv betriebene Zerstörung von erhaltenswerten Stahlbrücken zum Ersatz durch Betonbrücken muss bekämpft werden. Die historischen Stahlbrücken sind oft schon über 100 Jahre in Betrieb und immer noch funktionsfähig, zumindest reparabel. Betonbrücken hingegen sind oft schon nach kaum 35 Jahren irreparabel baufällig. Betonbrücken sind prinzipiell keine Alternative zu Stahlbrücken. Sie sind nicht nachhaltig und wirtschaftlich, von ihrer mangelnden Ästhetik ganz abgesehen. Sie sind volkswirtschaftlich gesehen nicht mehr vertretbar.

Andererseits gibt es ermutigende Beispiele für die erfolgreiche Erhaltung älterer Stahlbrücken zum Beispiel einige Rheinbrücken, allen voran die gigantische Hohenzollernbrücke in Köln. Es gibt auch Beispiele für die erfolgreiche Verhinderung bereits beschlossener Abbrüche von historischen Stahlbrücken. So konnte zum Beispiel schon in den 1980er Jahren die historische „Hackerbrücke“ am Hauptbahnhof in München aus dem Jahre 1890, die zum Abbruch bestimmt war, durch eine Bürgerinitiative gerettet werden. Es wurde eine Untersuchung durchgesetzt und diese ergab, dass keine irreparablen Schäden vorlagen und eine Restaurierung ohne großen Aufwand möglich war. Ein anderes prominentes Beispiel ist die große Eisenbahnbrücke über die Wupper bei Müngsten, die derzeit erfolgreich ertüchtigt wird oder auch die gigantische Hochbrücke bei Rendsburg über den Nord-Ostsee-Kanal, die durch erfolgreiche Restaurierung für weitere Jahrzehnte erhalten werden konnte und damit für den Deutschen Brückenbaupreis 2016 nominiert ist.

Dergleichen kann auch in Chemnitz gelingen!

Richard J. Dietrich
Dipl-Ing. Architekt und Ingenieur

BÜRO DIPL. ING. ARCHITEKT RICHARD J. DIETRICH

Der Ingenieur und Architekt Richard J. Dietrich ist ein anerkannter Brückenbau-Fachmann und Autor des Buches "Faszination Brücken".

Ministerin Stange setzt sich für den Viadukt ein

  • Posted on: 1 March 2016
  • By: Johannes

Die sächsische Staatsministerin für Wissenschaft und Kunst, Dr. Eva-Maria Stange (SPD), hat sich für den Chemnitzer Viadukt eingesetzt. In einer Presseerklärung vom Freitag, 26.2., fordert sie die Deutsche Bahn AG auf, ihrer gesellschaftlichen Verantwortung nachzukommen und im Dialog mit der Stadt Chemnitz eine Lösung für den Erhalt und die weitere Nutzung dieses hochrangigen technischen Denkmals zu finden.

„Dieses einzigartige Bauwerk spiegelt wie wenige andere die Attribute der Stadt als ‚sächsisches Manchester‘ und ‚Stadt der Moderne‘ eindrucksvoll wider. Es ist durch seine stadtbildprägende Rolle ein Identitätsfaktor für die Bürgerinnen und Bürger und damit konkrete Industriekultur. Als solches sollte es dringend erhalten werden“, erklärt die Ministerin. Sie ergänzt: „Mehr als andere sächsische Städte steht Chemnitz mit seinem industriekulturellen Erbe für die sächsische Industriekultur. Der Freistaat Sachsen bekennt sich zu seinem industriekulturellen Erbe. Die Pflege und der Erhalt dieses Erbes erfordern Kreativität, Kommunikation und Engagement. Dies zeigen die Chemnitzer Bürgerinnen und Bürger mit ihrem Einsatz für den Erhalt des Viadukts eindrucksvoll.“

„Das industriekulturelle Erbe Sachsens ist die Quelle unserer heutigen Wirtschaftskraft. Ohne kluge, innovative Ingenieure gäbe es keine Mobilität. Das Chemnitzer Eisenbahnviadukt ist eng verbunden mit der Geschichte der Deutschen Bahn“, begründet Ministerin Stange.

Die Presseerklärung der Ministerin zog sofort auch ein überregionales Presseecho nach sich, z.B. in der Welt

Siehe auch Freie Presse, 27.2.2016.

Mustereinwendung zum Planfeststellungsverfahren

  • Posted on: 7 February 2016
  • By: Johannes

An dieser Stelle finden Sie Mustereinwendungen gegen den Abriss des Viaduktes.

Um möglichst viel "Eindruck" bei der Prüfung der Einwände zu machen, sollten unbedingt individuelle Einwände geschrieben werden.
Die verlinkte Word-Datei versteht sich deshalb als Argumentationshilfe und formaler Rahmen, den Sie mindestens mit individuellen Ergänzungen an den gekennzeichneten Stellen versehen sollten.

Mustereinwendung für individuelle Ergänzungen (.doc), aktualisiert am 21.2.2016

 

Für alle, die auf individuelle Texte verzichten wollen, gibt es auch eine einfache pdf-Datei zum ausdrucken, mit Namen, Anschrift und Unterschrift versehen und abschicken!

fertige Mustereinwendung (Standard zum ausdrucken)

 

Schicken Sie Ihre Einwendung bis zum 26.2.2016 (Posteingang!) an die Landesdirektion Chemnitz!
(Man kann die Einwendung dort auch abgeben oder diktieren)

Was andere schreiben ...

  • Posted on: 7 February 2016
  • By: Johannes

Auf dieser Seite finden sich einige aktuelle und ältere Pressemeldungen zum Viadukt, den Plänen der Bahn am Chemnitzer Bahnbogen und den Aktivitäten des Viadukt-Vereins.

Freie Presse, 3. Februar 2016
Freie Presse, 15. Januar 2016
FAZ, 23. Juni 2015
Neues Deutschland, 1. Dezember 2014
Chemnitzer Morgenpost, 21.Oktober 2014
Die Welt, 21. März 2014

Viadukt-Film von Arisda

  • Posted on: 7 February 2016
  • By: Johannes

Viadukt Chemnitz from ARISDA on Vimeo.

„Wer Zukunft gestalten will, sollte seine Herkunft gut kennen!“
-Vom Sinn & Unsinn einer Deutschen Bahn Denkweise-

Wir kennen sie alle, wir wissen alle um deren Einzigartigkeit, wir haben alle dieses Meisterstück deutscher Ingenieurs- und Baukunst irgendwo in unser Herz geschlossen.
Das Chemnitzer Eisenbahnviadukt an der Annaberger Strasse!
Und fast jeder hat den kurzen Hauch ihres Schattens beim darunter durch fahren oder gar laufen schon einmal erfahren. Oder die Überfahrt in einem Zug erlebt. Hat für eine Sekunde innegehalten und vielleicht Ehrfurcht vor diesem Kleinod in all dem hektischen Trubel und all den neuzeitlichen Bauwerken empfunden.

Und nun?
Und nun, soll ein Stück Chemnitzer Heimat einem „modernen“ Zweckbau weichen, soll wunderschöne stählerne Industriearchitektur der schnöden Oberfläche von grauem Beton Platz machen, soll die Meinung des Bürgers wieder einmal im Winde verwehen.

ARISDA sagt Nein zum Abriss
Und das mit aller Deutlichkeit!

Ein Film von ARISDA
camera / editing: Aris Bibudis
second camera: Jörg Riethausen
animation: Maik Selbmann
aerials: Palmstreetstudios

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