Online-Petition für den Erhalt des Chemnitzer Schauspielhauses

  • Posted on: 6 May 2026
  • By: Johannes

Der Viadukt e.V. hat gemeinsam mit dem Stadtforum Chemnitz eine online-Petition mit folgenden Forderungen

  1. den Erhalt einer eigenen Spielstätte für das Sprechtheater (Schauspielhaus) und
  2. die Sanierung des alten Schauspielhauses am Park der Opfer des Faschismus (Zieschestraße) sowie
  3. die Einplanung entsprechender Mittel aus dem Infrastrukturpaket.

auf der Plattform openPetition.org gestartet.

Der folgende Link führt direkt zu Petition: openpetition.org/tghdz

Wir würden uns nicht nur über Ihre Unterschrift freuen sondern auch über die Nutzung der Kommentarfunktion und Möglichkeiten der Diskussion auf der Plattform.
Unterzeichner können von uns auch über Neuigkeiten in der Angelegenheit des Chemnitzer Schauspielhauses per E-Mail informiert werden.

 

Neue Aufgaben für Viadukt e.V.

  • Posted on: 24 March 2026
  • By: Johannes

Das Chemnitzer Viadukt ist erhalten worden! Ertüchtigt dient es seit über einem Jahr dem Eisenbahnverkehr. Es ist ein (großes) Kleinod der Ingenieurbaukunst, über das wir uns jedes Mal freuen, wenn wir dort vorbei kommen. Zudem ist auch das Umfeld recht attraktiv geworden - die mittelschweren Ärgernisse (Zaun, Versiegelung!) wollen wir an dieser Stelle nicht thematisieren. Die Deutsche Bahn muss das Viadukt weiter erhalten und betreiben. Was hat Viadukt e.V. denn jetzt noch zu tun?
Nun, es ist nicht so, dass es rund um das Thema Viadukt nicht noch einiges zu tun gäbe, vor allem um das Viadukt im Bewusstsein der Chemnitzer und ihrer Besucher präsent zu halten. Das wäre eigentlich für eine Freizeitbeschäftigung und einen kleinen Verein Aufgabe genug ...

Seit dem vergangenen Herbst machen wir uns trotzdem Gedanken, was wir mit unseren Erfahrungen, die wir im Kampf um das Viadukt  gesammelt haben, noch für Chemnitz tun können. Gefährdete Industriebauten gibt es in unserer Stadt genug. Zum Viadukt-Fest im vergangenen September hatten wir eine kleine Auswahl vorgestellt. Und nach wie vor bleibt unser Interesse an den Zeugnissen der Industrialisierung weiter bestehen. Zeitgleich ist aber das Thema Schauspielhaus, dank der Initiative "C the closed", in der Öffentlichkeit immer stärker und drängender in den Vordergrund getreten. Als die ersten Gerüchte auftauchten, dass die Theater Chemnitz oder die Stadt vielleicht das Interesse am Schauspielhaus am Park der Opfer des Faschismus verloren haben, wurden wir verschiedentlich darauf angesprochen, ob wir uns nicht auch dafür engagieren könnten. 

Bei der Frage um den Erhalt des Schauspielhauses bzw. der Frage nach dem Standort für ein Theater treffen wieder die Fragen des Denkmalschutzes und der Stadtentwicklung zusammen. Zusätzlich bestehen Zwänge, die aus dem Theaterbetrieb resultieren, Finanzierungsprobleme etc. pp. Die Summe der Probleme und Fragestellungen, die diskutiert werden, ist nicht kleiner als beim Viadukt und manches kommt einem auch bekannt vor. In der bewährten Zusammenarbeit mit dem Stadtforum haben wir deshalb, begonnen uns mit dem Thema zu beschäftigen. Als erstes Ergebnis, haben wir ein Papier entworfen, in dem in acht Thesen Argumente für den Erhalt des Schauspielhauses am alten Standort vorgestellt wurden.

In der Zwischenzeit hat die Stadtverwaltung und die Theaterleitung nun das Tempo etwas angezogen. In verschiedenen Veranstaltungen wird für einen Neubau auf dem Gelände des Spinnereimaschienenbaus in der Altchemnitzer Straße geworben. Die Einwerbung von Millionen aus der Infrastrukturförderung des Bundes auch für das Theater steht im Raum. Noch besteht die Möglichkeit kritische Fragen zu stellen. Wir haben einen Vorstoß gewagt und einen Brief an den Oberbürgermeister und die Stadtverwaltung geschrieben und um die Antwort auf die drängendsten Fragen gebeten. Diesen offenen Brief haben wir den Fraktionen des Stadtrates zur Kenntnis gegeben und werden auch die Medien davon unterrichten. Wir werden die Fragen und bei Gelegenheit auch eventuelle Antworten an dieser Stelle veröffentlichen.

Weiterhin planen wir, uns auch selbst mit Veranstaltungen an der Diskussion und Meinungsbildung zu beteiligen. Auch darüber werden wir hier berichten. Das Theater ist außerordentlich wichtig für die Stadtgesellschaft und wir würden uns über Interesse an unserer Arbeit und gegebenenfalls Kooperationen mit anderen Initiativen freuen. Nehmt gerne mit uns Kontakt auf!

Absturz von der Kulturhauptstadt in die Kulturlosigkeit

  • Posted on: 23 April 2026
  • By: Johannes

Mit Entsetzen haben wir die Veröffentlichungen zur neuen Vorhabensliste der Stadtverwaltung Chemnitz in der Presse (FP online 20.4.2026) zur Kenntnis genommen.  

Aus Sicht des Viadukt e.V zieht die Stadtverwaltung die völlig falschen Konsequenzen aus der Diskussion um den Standort des Schauspielhauses. Die Priorisierung des Opernhauses und die daraus ableitbare Forderung nach der Integration des Sprechtheaters in das Opernhaus (wie von einigen Stadträten, z.B. von der SPD, vorgeschlagen) kann nur zu einem Rückgang des Angebotes der Theater Chemnitz und damit zu einem Kulturabbau führen. Im Jahr 1 nach der Kulturhauptstadt Chemnitz und wenige Wochen vor dem Beginn des Festivals "Theater der Welt" in Chemnitz ist das ein katastrophales Zeichen für die zukünftige Kulturpolitik der Stadt Chemnitz.

Die von Teilen der Bevölkerung und vielen Akteuren aus dem Chemnitzer Kulturleben sehr engagiert geführte Diskussion um den Standort des Sprechtheaters in Chemnitz ist an erster Stelle ein Streit für die Kultur in der Stadt, für das Theater mit seiner langjährigen Tradition und dem ehemals ausgezeichneten Renommee. Dabei geht es selbstverständlich auch um eine kostengünstige und finanzierbare Variante, um gute Arbeitsbedingungen am Theater, um effektive Abläufe etc. 

Der Streit um den Standort wird aber auch geführt, weil die bisher favorisierte Variante „Spinnbau“ ungelöste Fragen bezüglich der Stadtentwicklung und der Aufrechterhaltung des Denkmalschutzes für das alte Schauspielhaus am Park der Opfer des Faschismus hinterlässt. In einem Thesenpapier, das der Viadukt e.V. im Februar veröffentlicht hatte, hat sich der Verein für die Sanierung des alten Schauspielhauses ausgesprochen. 

In der weiteren Beschäftigung mit der Thematik und im Licht der jüngsten Wende in der Position der Stadtverwaltung kann man nur zu einem vernichtendem Urteil über die Vorgehensweise der Stadtverwaltung kommen. Die These, dass das Vorgehen der Stadt bei der Suche nach einem zukünftigen Standort für das Sprechtheater planlos wäre, hat sich nun auf groteske Weise bestätigt und es verdichtet sich der Verdacht, dass der Vorschlag für die Variante „Spinnbau“ unseriös war. 

Wenn man daraus die Konsequenz gezogen hätte, und zu einem geordneten, nicht nur die finanziellen Aspekte der Standortentscheidung einbeziehenden, Verfahren zurückgefunden hätte, dann wäre das eine richtige Entscheidung gewesen. Aber die Idee, wenn keine Einigkeit über den Standort besteht, dann soll es eben gar kein Schauspielhaus mehr geben, ist eine grobe Missachtung der Bürger (und Abgeordneten), die für eine zukunftsfähige Kultur in der Stadt streiten.

Wenn wir irgendeine Lehre aus dem Kulturhauptstadt-Jahr ziehen können, dann ist es die Gewissheit, dass Kultur für ein positives Bild einer Stadt, für Lebensqualität und produktive Auseinandersetzungen   wesentlich ist. Die Stadtverwaltung hat jetzt noch die Gelegenheit Fehler zu korrigieren, sich für eine starke Kultur einzusetzen und gute Bedingungen für das Theater zu schaffen, statt sich auf die abschüssige Bahn des Kulturabbaus zu begeben. 

Der Viadukt e.V. und das Stadtforum Chemnitz haben versucht, die Diskussion um den Standort produktiv zu führen, haben zahlreiche Kontakte zu Fachleuten und Architekten geknüpft und versucht Unterstützer für das alte Schauspielhaus zu vernetzen. Als eine Maßnahme hatte der Verein einen offenen Brief an die Stadtverwaltung geschrieben und eine Liste mit Fragen mit der Bitte um Antwort binnen 4 Wochen vorgelegt. Diese Frist ist in der vergangenen Woche verstrichen, ohne irgendeine Reaktion der Stadtverwaltung. Selbst eine einfache Eingangsbestätigung schien nicht nötig zu sein.  

Gedanken des Viadukt e.V. zum Vorschlag „gemeinsame Spielstätte im Opernhaus“ für die Oper und das Schauspiel im Opernhaus

  • Posted on: 23 April 2026
  • By: Johannes
  1. Der Vorschlag konterkariert alle Bemühungen und Erfolge der Stadtgesellschaft, die mit der Bewerbung und der Etablierung von Chemnitz als Kulturhauptstadt Europas verbunden waren und noch sind. 
     
  2. Die Theater Chemnitz haben als ein wesentlicher Akteur mit ihren Aufführungen im vergangenen Jahr den Besuchern gezeigt, dass Chemnitz zu Recht den Titel Kulturhauptstadt Europas errungen hat.
     
  3. Der Vorschlag bedeutet eine drastische Kürzung der kulturellen Angebote der Theater Chemnitz, d. h, weniger Vorstellungen.
     
  4. Der Vorschlag ist ein Eingriff der kommunalen Politik in den Theaterbetrieb zu Lasten von Angebot und  Qualität.
    Damit sind voraussichtlich Kürzungen beim Personal verbunden. Die Theater Chemnitz werden damit sowohl für Künstler  (Schauspieler, Opernsänger, Chorsänger, Regisseure, Tänzer, Choreografen, etc.) als auch für das Publikum weniger attraktiv.
     
  5. Der Vorschlag bedeutet eine Multifunktionsbühne mit Eingriffen in die Aufführungspraxis. Er zwingt zu Kompromissen für beide Sparten. Die intimere Atmosphäre einer Schauspielbühne (Nähe zum Publikum) geht aufgrund der Dimension der Opernbühne verloren. Der Orchestergraben stört. Er kann zwar abgedeckt werden, bietet dort aber keine Möglichkeit für wechselnde Kulissen.
     
  6. Der Vorschlag führt zu Einschränkungen beim Probenbetrieb und zu Mehraufwendungen bei der Vorbereitung von Aufführungen. Es fehlt bisher jegliche Aussage, wie eine kleine Bühne (Ostflügel), Figurentheater und Probenräume integriert werden sollen.
     
  7. Der Vorschlag beinhaltet keine Lösung für die Zukunft des unter Denkmalschutz stehenden Schauspielhaus Zieschestraße.
     
  8. Der Vorschlag bietet keine Lösung für die eventuell anstehende technische Sanierung und Modernisierung der Oper.
     
  9. Das Schauspielhaus Zieschestraße ist eine der 30 Interventions-flächen die im BidBook zur Bewerbung als Kulturhauptstadt Europas. Die Realisierung der 30 Interventionsflächen war ein Versprechen. Es ist die einzige Interventionsfläche die bisher nicht realisiert wurde.
     
  10. Die Zuwendungen aus dem Sondervermögen sind eine einmalige Chance, den Sanierungsstau, sowohl beim Schauspielhaus als auch beim Opernhaus aufzulösen. Deshalb sollte eine größere Summe davon auch dafür eingesetzt werden. Mit normalen Haushaltsmitteln wird das absehbar nicht zu stemmen sein. 
     
  11. Unsere Meinung: Die Mittel sowohl für die dringendst notwendigen Maßnahmen am Schauspielhaus Zieschestraße als auch am Opernhaus verwenden.

    Was das Schauspielhaus betrifft, ist die Vorplanung des Architekturbüros Fellendorf GmbH eine solide Grundlage. Die hier ermittelten Sanierungskosten betragen 34 Mio. Euro, mit Kostenentwicklung 36 Mio. Euro. Für die Sanierung sollen immer noch die ursprünglich geplanten 16 Mio. Euro zur Verfügung stehen, davon 6 Mio. zugesagte Fördermittel und 10 Mio. Euro Eigenmittel der Stadt Chemnitz, so die Antwort von Baubürger-meister Thomas  Kütter bei der Informationsveranstaltung am 26. und 27. Februar in der Stadtwirtschaft. Es wären dafür also nur 20 Mio. Euro für das Schauspielhaus aus dem Sondervermögen bereitzustellen. Zusätzlich weitere 20 Mio. für die Sanierung des Opernhauses.

    Die Stadtverwaltung selbst hatte ursprünglich vorgeschlagen, 56 Mio. Euro des Sondervermögens für Sanierung oder Neubau bereitzustellen. Die Entscheidung zu den Varianten Sanierung oder Neubau soll erst nach der Sommerpause erfolgen. Dabei sollte es bleiben!

Offener Brief an die Stadtverwaltung

  • Posted on: 25 March 2026
  • By: Johannes

gemeinsam mit dem Stadtforum Chemnitz hat der Viadukt e.V. am 18.3.2026 einen offenen Brief an den OB Sven Schulze und die Stadtverwaltung sowie an den Generalintendanten der Theater Chemnitz, Dr. Christoph Dietrich, geschrieben. Wir haben den Adressaten eine Liste von Fragen zugeleitet, deren Antwort wir für eine fundierte Entscheidung für oder gegen den geplanten neuen Standort des Schauspielhauses am Spinnereimaschienenbau in der Altchemnitzer Straße für unerlässlich halten.

Der Text des Schreibens und die Fragen lauten wie folgt:

 

Sehr geehrter Herr Oberbürgermeister Schulze,

 

Stadtverwaltung und Städtische Theater hatten am 26. Februar 2026 interessierte Bürgerinnen und Bürger zu einer Bürgerinformationsveranstaltung „Zukunft des Chemnitzer Schauspielhauses – Impulse gestalten + Qualität bewahren“ eingeladen.

Die Stadtgesellschaft sieht die Frage nach dem Standort des Theaters als außerordentlich wichtig für die Stadtentwicklung an. Demzufolge war das Interesse an der Veranstaltung sehr groß und eine weitere Veranstaltung zu diesem Thema war am Folgetag notwendig geworden.

Die für jeweils 1 ½ Stunden geplanten Veranstaltungen sollten nach den Informationen durch Frau Bürgermeisterin Ruscheinsky, Herrn Bürgermeister Kütter, den beiden Vertretern des Planungsbüros Drees & Sommer und dem Generalintendanten, Herrn Dr. Dietrich den Bürgerinnen und Bürgern noch die Möglichkeit bieten Fragen zu stellen und ihre Perspektiven einzubringen. Dafür war allerdings in den Veranstaltungen ursprünglich nur eine Viertelstunde Zeit eingeplant. Aufgrund der regen Beteiligung der Anwesenden, wurde schließlich das Veranstaltungsende verschoben. Dennoch war es nicht allen Anwesenden möglich ihre Fragen zu stellen, Antworten zu bekommen und sich damit eine Meinung zu bilden. So erging es auch uns.

Wir übergeben Ihnen deshalb mit diesem Schreiben, die für unsere Meinungsbildung wichtigen Fragen und bitten Sie deren Beantwortung möglichst bis zum 15. April 2026 zu veranlassen.

Da unsere Fragen von allgemeinem Interesse für die Öffentlichkeit sind, erlauben wir uns diese zugleich an die Stadtratsfraktionen und Medien weiterzugeben. 

Für Ihre Unterstützung bedanken wir uns ganz herzlich.

 

Mit freundlichen Grüßen

Johannes Rödel
Viadukt e.V.

Verteiler:
Frau Bürgermeisterin Dagmar Ruscheinsky
Herr Bürgermeister Thomas Kütter
Herr Generalintendant Dr. Christoph Dittrich

 

 

Fragen an die Stadtverwaltung zur Planung des Schauspielhauses

 

Was sind zwingend notwendige Maßnahmen und was sind „wünschenswerte“? Was sind ursprünglich nicht geplanten Maßnahmen? Gibt es Einsparpotenzial?

  1. Warum hat man nicht, unter Nutzung der vorhandenen Gelder von 16. Mio. Euro, bereits ab dem Jahr 2022 mit der Umsetzung der dringendsten Einzelmaßnahmen, z.B. Brandschutz, Elektroinstallation begonnen?
  2. Für die Sanierung des Schauspielhauses wurden statt bisher geplanter Kosten von 16 Mio. Euro nach der jetzigen Entwurfsplanung und Kostenberechnung 34 Mio. Euro ermittelt.
    Welchen Anteil haben dabei:
    • Brandschutzmaßnahmen
    • Erneuerung der Elektroinstallation
    • Erneuerung von Heizung, Klimaanlage, Sanitär
    • Bauliche Instandsetzungsmaßnahmen

    Was sind zwingend notwendige Maßnahmen und was sind „wünschenswerte“? Was sind ursprünglich nicht geplanten Maßnahmen? Gibt es Einsparpotenzial?

  3. Wie kommen die inzwischen veröffentlichten fast 70 Mio. Euro Sanierungs- und Umbaukosten für das Schauspielhaus zustande?
  4. Für die Sanierung des Schauspielhauses waren 6 Mio. Euro als Fördermittel zugesagt. Sind diese Gelder noch verfügbar?
    Wären sie auch für einen Neubau nutzbar?
  5. Für die beiden Varianten für den zukünftigen Standort des Schauspielhauses wurde ein erster Variantenvergleich vorgelegt.
    Welche Rolle spielte die Tatsache, dass das Schauspielhaus in der Zieschestr. unter Denkmalschutz steht, für den Variantenvergleich?
    Wie schätzt die Stadt Chemnitz den Denkmalwert des Gebäudes ein?
  6. Welche Rolle spielten Fragen der Nachhaltigkeit und des Klimaschutzes im Variantenvergleich?
  7. Gibt es Überlegungen zur Nachnutzung des Schauspielhauses an der Zieschestr. unter Beachtung des Denkmalschutzes für dieses Bauwerk? Wie hoch sind die jährlichen Kosten für die Sicherung der Bausubstanz?
  8. Welche Konzepte für den Park der OdF gibt es, wenn das Schauspielhaus in die Altchemnitzer Str. verlegt wird?
  9. Für die Variante Neubau wird nach Vorplanung und Kostenschätzung mit Kosten von 50 Mio Euro gerechnet.
    Welche Maßnahmen sind darin eingeschlossen?
    • Schauspielhaus mit Zuschauerraum, Bühnenturm (einschließlich Bühne und -technik) und Nebenräume. 
    • Neubau von Werkstätten (vergleichbar Harthau)
    • Umbau des Bestandsgebäudes zur „Probebühne Oper“ und zu Lager + Magazin
    • Freilichtbühne
    • Skywalk
    • Parkplätze, Außenanlagen
    • Abbrucharbeiten
    • Ausbau vorhandener Gebäude für Büros, JH?, Kostüme, Potenzialfläche?, etc.
  10. Mit welchem Kaufpreis wird für das Grundstück, auf dem die Neubauten der Variante „Spinnbau“ errichtet werden sollen, gerechnet?
  11. Auf welcher Grundlage wurden die Kosten für die Variante „Spinnbau“ ermittelt? Bis zu welcher Leistungsphase gehen die veröffentlichten Planungen?
  12. Wer ist Eigentümer des für die Bebauung vorgesehenen Grundstücks?
    Die Variante Spinnbau ist ein Mix aus Neubauten und angemieteten Räumen der Spinnwerk GmbH & Co KG Berlin. Über wieviel Jahre soll der Mietvertrag für die angemieteten Räume abgeschlossen werden und ist ein fester Mietpreis geplant? Gibt es einen „Plan B“, falls es nach Ende der vereinbarten Laufzeit zu keiner Einigung zur Fortsetzung des Mietverhältnisses kommt (Beispiele: Techn. Rathaus Annaberger Str., Moritzhof) oder bei Aufgabe der Immobilie durch den jetzigen Eigentümer?
  13. Ist bei der Variante Neubau eine Sanierung der Fassaden des Gebäudes Altchemnitzer Str. 27 und des Gebäudes welches quer dazu im Innenhof steht durch den Eigentümer geplant? Entstehen dadurch höhere Mietkosten?
  14. Wie soll die Variante „Spinnbau“ finanziert werden? Wird die Stadt Chemnitz Bauherr und Eigentümer oder soll ein Investor gefunden werden?
  15. Im Fall eines Investors, ist ein Abkauf durch die Stadt Chemnitz geplant oder ein Mietmodell oder ein Mietkauf?
  16. Welche Vorteile könnte die Variante „Spinnbau“ für die Oper bringen?
  17. Die Idee der Variante „Spinnbau“ geht einher mit der Idee eines Kulturquartiers in Altchemnitz. Welche Konzepte für die Entwicklung eines solchen Quartiers hat die Stadt? Wie könnten weitere Einrichtungen, einschließlich Gastronomie dort erfolgreich angesiedelt werden?
  18. Könnte die Variante „Spinnbau“ zur Belebung der Innenstadt beitragen, wenn ja, wie?
  19. Ist die Errichtung von Werkstätten, Lager + Magazin, Fundus als Vorgriff zur Errichtung des ursprünglich angedachten „Theaterkomplexes“ denkbar, z.B. auf der Fläche hinter der „Parteisäge“?
  20. Wie sicher ist die Finanzierung der Sanierung des Schauspielhauses oder eines Neubaus? Welche Fördermöglichkeiten gibt es für beide Projekte? Sind Fördermöglichkeiten aus dem Denkmalschutz-Sonderprogramm des Bundes oder andere Förderprogramme für Denkmale, wie das Schauspielhaus, angefragt bzw. überhaupt in Betracht gezogen worden?
  21. Wie hoch sind die Mietkosten für die Ausweichspielstätte (Schauspielhaus, Probe- und Studiobühne, Figurentheater)? Mit welchen zusätzlichen Mietkosten wird für die zusätzliche Nutzung vorhandener Räume der Spinnwerk GmbH gerechnet? Bitte die Kosten dafür einzeln benennen!
  22. Wie wird gesichert, dass durch das Kunstfestival „Begehungen“ keine Schäden an der erhaltenswerten Bausubstanz des Schauspielhauses entstehen?
  23. Wie sind die jährlichen Kosten von ca. 600.000€ für innerstädtische Transporte zwischen den Standorten der Theater Chemnitz berechnet worden? 

Acht Thesen für das Schauspielhaus

  • Posted on: 24 February 2026
  • By: Johannes
Foto: Dieter Wuschanski

„Theater muss sein!“ – mit diesem Motto wurde vor Jahren gegen Einsparungsbestrebungen nicht nur beim Chemnitzer Theater gekämpft. Heute bewegt das Schauspiel wieder die Stadtgesellschaft. Und wieder geht es nicht nur um fehlende finanzielle Mittel. Die Diskussion um den Standort des Schauspielhauses in Chemnitz birgt die Gefahr, dass keine Entscheidung für ein starkes Theater getroffen wird. Deshalb ist wichtigste Forderung der Stadtgesellschaft, unabhängig davon welche Standortlösung favorisiert wird, die nach einer nachhaltigen Entscheidung für ein starkes, modernes und gesellschaftlich relevantes Theater. Die Chemnitzer Stadtgesellschaft möchte nachdrücklich ein Theater, das wieder über die Stadtgrenzen hinaus Aufmerksamkeit erregt, künstlerische Maßstäbe setzt und gesellschaftliche Diskussionen mitgestaltet. 

Damit diese Funktion des Schauspiels erfüllt werden kann, muss das Schauspielhaus technisch auf der Höhe der Zeit sein. In ein Theater investiertes Geld ist gut investiertes Geld für eine kulturell reiche, lebenswerte Stadt!

Erst an zweiter Stelle steht die Frage nach dem Standort des Theaters - und dabei gibt es gute Gründe, die für den Erhalt des Schauspielhauses am Park der Opfer des Faschismus sprechen: 

  1. Das Schauspielhaus Chemnitz ist ein herausragendes Baudenkmal aus der DDR-Zeit. Der Architekt Rudolf Weißer hat die Stadt in der DDR-Zeit geprägt und ist der Schöpfer herausragender Architektur der DDR-Moderne, die die Zeit überdauert hat und deren Wert erst heute langsam erkannt wird.
  2. Das Schauspielhaus erfüllt eine städtebaulich kaum ersetzbare Funktion am Park der OdF, am Rande des Stadtzentrums, welches jetzt mit der Bebauung der Johannisvorstadt näher rückt. Die endgültige Aufgabe des Standortes führt zur Verwahrlosung  des Parks und hätte im Übrigen auch keinen  positiven Effekt für das benachbarte Altersheim.
  3. Die Idee, dass ein Neubau auf dem Gelände des Spinnereimaschinenbaus auf das gesamte Stadtviertel ausstrahlt und den Stadtteil Altchemnitz zusammen mit dem Wirkbau zu einem neuen kulturellen Zentrum der Stadt entwickeln könnte, ist reines Wunschdenken. In den vergangenen Jahren des Interims hat sich keine Tendenz dazu gezeigt. Eine solche Idee würde sich auch nicht im Selbstlauf verwirklichen und bisher ist kein realistischer Plan dafür bekannt geworden.
    Einen zentrumsnahen Standort mit Tradition zugunsten einer fixen Idee aufzugeben, konterkariert alle Bemühungen zur Belebung des Stadtzentrums und kann nur als verantwortungslos bezeichnet werden. Es wäre viel realistischer, mit einem sanierten funktionellen Schauspielhaus am Park der OdF das Zentrum zu stärken. Auch eine Neugestaltung des Parks, insbesondere an seine Südseite würde sich bei dieser Gelegenheit anbieten und hätte positive Effekte im gesamten Stadtteil. 
  4. Die finanziellen Vorteile des Neubaus eines Schauspielhauses hinter dem Spinnereimaschinenbau sind auf dem bisher bekannt gewordenen Planungsstand nicht überzeugend. Zudem würden wohl Fördermittel für die Sanierung des Schauspielhauses verloren gehen. Auch die langfristigen Kosten einer Public-Private-Partnership am Spinnereimaschinenbau sind nicht bekannt.
  5. Das Vorgehen der Stadt bei der Suche nach einem Standort für das Theater ist planlos. Zunächst sollten auf der Grundlage grober, aber vergleichbarer Schätzungen mögliche Varianten verglichen und dann die bevorzugte Variante detailliert geplant werden. Eine Neuplanung an einem anderen Standort in dem Detaillierungsgrad, der für das Schauspielhaus am Park der OdF vorliegt, treibt die Planungskosten in die Höhe.
  6. Die Neubaupläne lassen jeden Respekt vor dem Gedanken der Nachhaltigkeit vermissen. Im Sinne eines nachhaltigen Bauens ist es grundsätzlich besser, vorhandene Gebäude zu nutzen anstatt neu zu bauen.
  7. Alle weiteren Planungsaspekte, wie zum Beispiel Probenbühnen, kleine Bühne, Werkstätten und Büroräume, Theaterrestaurant, interne Logistik des Theaters etc. sind natürlich wichtig und sollten auch mit bedacht werden. Aber keines dieser Themen allein wiegt so schwer, dass es die Aufgabe eines Baudenkmales rechtfertigen würde. Neue Ideen für den Standort am Park der OdF wären allemal ein Gewinn. 
  8. Weil ein Theater für das öffentliche Leben einer Stadt eine so große Rolle spielt, sollten die Entscheidungsprozesse äußerst transparent sein. Ein Theater darf nicht Gegenstand privater Spekulationen oder Immobiliendeals im Hinterzimmer sein. Das Theater ist öffentlicher Raum und erfordert transparente öffentliche Prozesse unter Einbeziehung der Bürgerschaft

Wir rufen die Bürger der Stadt Chemnitz auf, sich eine fundierte Meinung zu bilden, für ein starkes Theater einzusetzen und zu vernetzen!

Tag des offenen Denkmals 2025 am Chemnitzer Viadukt

  • Posted on: 12 September 2025
  • By: Johannes

Auch in diesem Jahr ist der Chemnitzer Viadukt-Verein wieder zum Tag des offenen Denkmals am Chemnitzer Viadukt. Weil in diesem Jahr alle Veranstaltungen in Chemnitz größer als gewöhnlich sind, laden wir zu zwei Tagen Fest und Veranstaltung am Viadukt ein.

Was gibt es zu feiern? Zunächst möchten wir unser 10-jähriges Vereinsjubiläum nachfeiern. Dazu halten wir Rückschau auf über 10 Jahre bürgerschaftlichen Engagement für das Chemnitzer Viadukt und möchten uns und unsere Gäste mit anderen Vereinen und Initiativen, die sich für Denkmalschutz, Stadtentwicklung und ähnliche Themen engagieren, vernetzen. Außerdem ist vor wenigen Wochen die Interventionsfläche am Viadukt fertiggestellt und eröffnet worden. Unser Viadukt-Fest soll ein erster Anlauf sein, diese Fläche zu beleben und vielleicht auch künftig als Veranstaltungsort zu etablieren. Die Schwierigkeiten und Hindernisse auf diesem Weg werden sicher vor Ort zur Sprache kommen.
Wir möchten aber auch aktuelle Fragen des Denkmalwertes von Industriebauten in Chemnitz thematisieren und die Chemnitzer in diese Diskussion einbeziehen.

Außerdem sind wir sehr stolz, dass das Denkmalamt der Stadt Chemnitz unser Viadukt-Fest als Auftaktveranstaltung des Tags des offenen Denkmals nutzen wird. Aus diesem Anlass wird der neue Baubürgermeister Thomas Kütter ein Grußwort halten.

Am Sonntag wird es dann das eher traditionelle Programm zum eigentlichen Tag des offenen Denkmals mit Führungen, Ausstellung und Musik geben.

 

Programm:

Samstag, 13.9., 15:00 bis 21:00 Uhr 

  • 15:00 Beginn des Viadukt Festes
  • 15:30 Grußwort des Baubürgermeisters Thomas Kütter und vom Viadukt-Verein
  • anschließend Vorstellung verschiedener Vereine und Initiativen
  • Spiel- und Mitmachprogramm für die ganze Familie mit der Kindervereinigung (Spielmobil), dem Modellbahnverein, ADFC, Boule/Petanque und Tischtennis
  • Ausstellung des Viadukt-Vereins über 10 Jahre Kampf um das Viadukt
  • Um das leibliche Wohl sogen sich Supereldenburger und Munzer Brauerei 
  • 19:00 Uhr Konzert der Rockband Little Gipsy

Sonntag, 14.9., 10:00 bis 14:00 Uhr

  • stündlich (oder nach Bedarf) Führungen am Viadukt
  • Livemusik mit dem Chemnitzer Blasorchester
  • Bratwurst und Getränke

 

Die Veranstaltung wird unterstützt von der Bürgerplattform Chemnitz-Mitte, dem Stadtteilmanagement Innenstadt und der Stadt Chemnitz.
Außerdem bedanken wir uns für die Unterstützung durch die Firma Edlen Elektromaschinenbau

Einweihungsfeier am Viadukt

  • Posted on: 5 September 2024
  • By: Johannes

10 Jahre Arbeit des Viadukt e.V. und auch mehrere Jahre Arbeit der Bahn an der Erhaltung und Ertüchtigung des Chemnitzer Viaduktes erleben mit der Einweihungsfeier der vollständig sanierten Brücke ihren Höhepunkt. 

Am Sonntag, 8.9.2024 wird die Deutsche Bahn anlässlich des Tages des offenen Denkmals die Einweihung des ertüchtigten Chemnitzer Bahnbogens, mit dem Viadukt als Herz- und Prunkstück, gebührend feiern. Informationen zum Programm mit historischen Sonderzügen und Führungen finden sich auf der Website  https://www.sachsen-franken-magistrale.de/das-projekt/dresden-werdau/chemnitzer-viadukt/aktuelles/tag-des-offenen-denkmals-2024-fuehrungen-und-sonderzuege-am-chemnitzer-viadukt.html.

Damit erlebt die Arbeit des Viadukt-Vereins nach 10 Jahren eine Zäsur, die auch Anlass gibt die Aktivitäten des Vereins Revue passieren zu lassen. An dieser Stelle sollte vor allem die erfolgreiche Rettung des Viaduktes im Vordergrund stehen. Wir sind durchaus stolz, dass wir einen Beitrag zur Bewahrung eines stadtbildprägenden Bau- und Industriedenkmals leisten konnten. Nachdem aber die politische Entscheidung für den Erhalt des Viaduktes gefallen war, hatten die Deutsche Bahn (DB Netz) und die von ihr beauftragen Ingenieurbüros und Baufirmen eine große und schwierige Aufgabe vor sich. Die denkmalgerechte Ertüchtigung einer über 100 Jahre alten, genieteten Stahlbrücke, so dass sie den gewachsenen Anforderungen des Bahnverkehrs der Zukunft für viele Jahre gerecht wird, ist keine Standardaufgabe und sowohl für die Ingenieure als auch für die ausführenden Unternehmen sehr herausfordernd. Aus Sicht des Viadukt-Vereins haben die Beteiligten diese Aufgabe mit dem besten wünschbaren Ergebnis gemeistert und es gibt allen Anlass dazu zu gratulieren. 

Natürlich werden aufmerksame Beobachter auch Veränderungen an der Konstruktion der Brücke feststellen. Von den ursprünglich vier parallelen Brücken und vier Gleisen werden nun die inneren beiden befahren. Dafür wurden die großen Balkenbrücken durch moderne Bauteile ersetzt und die Bögen verstärkt. Dabei wurde sich aber an die ursprüngliche statische Konstruktion einschließlich der Lagerung gehalten. Die Brücke hat außerdem eine moderne Fahrbahndecke aus Beton erhalten, was eine Reduzierung der Lärmentwicklung und damit einen Verzicht auf Lärmschutzwände zur Folge hatte.

Die vielen weiteren Herausforderungen, die während der Bauzeit zu Tage traten (und sicher so zahlreich waren, dass wir nicht einmal annähernd eine Ahnung von deren Komplexität haben), können hier nicht aufgezählt werden. Die Projektleitung der Bahn wird bestimmt mit Stolz und Freude davon am Tag des offenen Denkmals berichten.

Der Tag wird sicher bei manchen Beteiligten auch Anlass zu einer kritischen Rückschau geben, denn nicht alles Ziele des Viadukt e.V. konnten erreicht werden. Aber diese Betrachtung werden wir gesondert führen und freuen uns zunächst einmal darauf, dass Chemnitz jetzt sein Viadukt zurück hat!  

Viadukt e.V. Chemnitz fährt zur Preisverleihung nach Berlin

  • Posted on: 18 October 2021
  • By: Johannes

 

Der Viadukt e.V. wurde im vergangenen Jahr (2020) mit dem Deutschen Preis für Denkmalschutz ausgezeichnet. Aufgrund der Pandemielage fiel die Preisverleihung im vergangenen Jahr aus. Auch eine Verschiebung ins Frühjahr war nicht möglich gewesen, so dass die Preisverleihung der Preise für 2020 zusammen mit der Denkmalschutzpreisen 2021 stattfinden wird. Trotzdem sind wir sehr glücklich, dass wir jetzt zur Preisverleihung nach Berlin reisen und einen Nachmittag im Kreise vieler aktiver Denkmalschützer und anderer Preisträger verbringen dürfen.

Da weiterhin Beschränkungen in der Teilnehmerzahl bestehen, fährt der Viadukt-Verein am kommenden Freitag, 22.10.2021, mit einer kleinen Delegation nach Berlin und wird dabei vom Baubürgermeister Michael Stötzer begleitet. 

Wir freuen uns noch immer über die hohe Ehrung, wohl wissend, dass der erfolgreiche Kampf für die Erhaltung des Viaduktes auch dem Einsatz und der Unterstützung vieler Chemnitzer Bürger zu verdanken ist. Insofern gebührt der Preis eigentlich der gesamten Chemnitzer Bürgerschaft und in diesem Sinne nehmen wir die Silbere Halbkugel für Chemnitz entgegen.    

https://www.dnk.de/wp-content/uploads/2021/05/PM-Deutscher-Preis-2021.pdf

Ausstellung auf dem Neumarkt

  • Posted on: 20 October 2020
  • By: Johannes

Als kleine Danksagung für die Verleihung des deutschen Denkmalpreises 2020 an den Viadukt e.V. und als Dank an alle Unterstützer im Kampf für die Erhaltung des Chemnitzviaduktes haben wir auf dem Marktplatz vor dem Chemnitzer Rathaus eine kleine Ausstellung aufgebaut, die noch bis zum Freitag zu sehen ist.

Gezeigt werden Arbeiten einer Grundschulklasse (Gebrüder-Grimm-Grundschule) aus dem Jahr 2015, die den ersten Preis des Kinderkunstwettbewerbs des Viadukt-Vereins erhalten hatten. 

Mit der Ausstellung unterstützt der Viadukt e.V. auch die Chemnitzer Bewerbung zur Kulturhauptstadt Europas 2025

Also ruhig mal vorbeischauen.



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